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Die Landesgruppe trauert um Elisabeth Noeske

Ein Nachruf

Am 14. Juli 2016 ist Elisabeth Noeske verstorben. Einige Tage zuvor, kurz nach ihrem Geburtstag, hatte sie sich von uns, den Kolleginnen und Kollegen in der Landesgruppe Baden-Württemberg, voller Vorfreude und Zuversicht in die Reha nach Bad Urach verabschiedet.

Gleichzeitig sah sie mit derselben Vorfreude schon wieder all‘ den Aktivitäten entgegen, die sie nach der Reha angehen wollte. Mit den Themen Inklusion und Integration, der Versorgung von Migrantinnen und Migranten, der Fachgruppe Entspannungsverfahren und den bevorstehenden Tagungen im Herbst sei nur an einige Projekte der letzten Monate und Jahre erinnert.

1989 in den BDP eingetreten, engagierte sie sich ab 1991 in der Landesgruppe, davon über 10 Jahre im Vorstand. Aber Engagement ergab sich für sie nicht bloß aus einer Funktion heraus. Elisabeth Noeske war leidenschaftlich Psychologin und BDPlerin, und wir durften häufig von ihrem fachlichen Know-how und ihrem großen Netzwerk profitieren. Ihr Wort und ihre Einschätzungen hatten Gewicht. Ob mit oder ohne Vorstandsamt: Sie war immer eine feste Größe in der Landesgruppe.

Seit vielen Jahren sorgte sie sich unermüdlich um die Vernetzung der Psychologenschaft im Raum Freiburg, indem sie es immer wieder schaffte, interessante Vorträge für die monatlichen Stammtischtreffen zu organisieren.

Darüber hinaus war sie aktiv in und für die Sektion Klinische Psychologie im BDP als Delegierte und im Sektionsvorstand.
Ein wichtiges Anliegen war Elisabeth Noeske die Vertretung der Psychologischen Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, insbesondere derjenigen, die als Angestellte in Institutionen tätig sind. Seit dem Jahr 2000 engagierte sie sich in der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg (nicht nur) für deren Belange.

Mit Elisabeth Noeske verliert nicht nur die Landesgruppe, sondern der ganze BDP eine beeindruckende Aktive, die eine nicht zu schließende Lücke hinterlässt. Bemerkenswert war ihre Fähigkeit, sich für Themen einzusetzen und diese, wenn nötig mit sehr viel Geduld, Ruhe, Durchhaltevermögen und Überzeugungskraft, voranzutreiben.

Ihre Offenheit, Neugier und Aufgeschlossenheit halfen, Brücken zu bauen: zu anderen Professionen, zu anderen Generationen, zu neuen Themen, zu externen Ansprechpartnern, zu neuen Mitgliedern und Ehrenamtlern. Sie machte es immer leicht, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam aktiv zu werden.

Elisabeth Noeske werden wir als Frau der Taten, aber auch der leisen Worte ehrend in Erinnerung halten. Die letzten 25 Jahre der Landesgruppe Baden-Württemberg sind untrennbar mit ihrer Person verbunden.

Am Landestag der Psychologie am 9. Juli fragte ein Teilnehmer, wo denn Elisabeth Noeske sei – „ich dachte, ich sähe sie heute hier.“ Wir waren davon überzeugt, dass Frau Noeske bei der nächsten Veranstaltung wieder dabei wäre.

Wir werden lange brauchen um zu begreifen, dass sie nicht mehr wiederkommt. Wir sind bestürzt, tieftraurig und trauern um unsere Kollegin und Freundin Elisabeth Noeske. Sie wird uns fehlen.

Wir fühlen mit ihrem Mann Berth, mit ihrer großen Familie und vielen anderen Menschen, für die sich Elisabeth stark gemacht hat.

Für die Landesgruppe Baden-Württemberg im BDP

Der Landesgruppen-Vorstand Ute Steglich, Thordis Bethlehem und Birgit Weinmann