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Landestag der Psychologie 2017


Beziehung 4.0 - macht Digitalisierung alles besser?


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Liebe Mitglieder,

den 8. Juli haben Sie nach unseren Veröffentlichungen auf der Website, in „report psycholo-gie“ und im Newsletter vielleicht schon reserviert. Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit. Sie sind herzlich eingeladen zu unserem Landestag der Psychologie, dessen Titel in diesem Jahr in Anlehnung an die allgegenwärtigen Veranstaltungen und Publikationen zu Industrie 4.0 bzw. Arbeit 4.0

„Beziehung 4.0 – macht Digitalisierung alles besser?“

lautet.

Wir konterkarieren damit die Technik-Betonung beim Thema Digitalisierung, denn es geht absolut nicht nur um Roboter, intelligente Maschinen, Smarthphones und das ganze Internet der Dinge. Uns geht es um Menschen, die unter veränderten Bedingungen im Privat-leben wie im Arbeitsleben neuen Herausforderungen begegnen, dabei auf Chancen treffen aber auch auf Risiken. Weder die einen noch die anderen werden immer gleich erkannt.

Wir haben nach Workshopleitern gesucht, die sich unserem Landestagsthema in unter-schiedlichen Lebensräumen, bei Beratung und Therapie sowie bei praktischer Anwendung und in der Forschung widmen und dazu nach Möglichkeit auch bereits publiziert haben.
Unseren Mitgliedern wollen wir die Sicherheit geben, dass sie als Psychologe oder Psychologin auch durch ihren Berufsverband gut vorbereitet sind auf die Auswirkungen bereits begonnener oder noch bevorstehender Veränderungen.

Sie treffen am 8. Juli z. B. Prof. Christiane Eichenberg aus Wien, die Psychologinnen Eileen Bendig und Ann-Marie Küchler aus Ulm, den Referenten für Fachpolitik des BDP, Fredi Lang aus Berlin sowie den Wirtschaftspsychologen Dr. Thomas Moldzio aus Tremsbüttel bei Hamburg, die Gesundheitspsychologin Julia Scharnhorst aus Wedel in Schleswig-Holstein und Medienpsychologin Prof. Sabine Trepte von der Universität Stuttgart-Hohenheim.

In mancher Hinsicht knüpfen wir an an die 2016 von Prof. Jürgen Hille sehr interessant beleuchteten Zukunftstrends. „Vom Online-Dating bis zur Online Scheidung“ wird sich Christiane Eichenberg den Veränderungen in Paar- und Familienbeziehungen widmen, die sich aus der Nutzung moderner Medien ergeben, und auf Implikationen für die beratende und thera-peutische Praxis eingehen.

Mit internetbasierten Interventionen haben Eileen Bendig und Ann-Marie Küchler Erfahrung. Von ihnen hören die Teilnehmer mehr über Anwendungsbe¬reiche, Wirksamkeitsstudien und praxisnahe Verwendungsmöglichkeiten. Thomas Moldzio will nicht nur Wirtschaftspsychologen FIRA nahebringen, was für „Führen in reduzierter Arbeitszeit“ steht, hundertprozentig in unsere Zeit passt und Arbeitgebern wie Arbeitsnehmern gleichermaßen nützen kann.

Weniger einmütig könnte es zugehen, wenn Julia Scharnhorst aus gesundheitspsychologischer Sicht Führungskräften neue Regeln nahelegt, die die Kommunikation mit Angestellten betreffen und das Verschwimmen zwischen Arbeit und Freizeit zu Lasten der Gesundheit verhindern sollen. In einem zweiten Workshop geht sie dann stärker auf die „Guten Beziehungen zu sich selbst“ in der Arbeitswelt 4.0 ein. Spätestens an dieser Stelle wird jedem klar, wie viele ethische Fragen sich mit den neuen Arbeits- und Lebensbedingungen stellen. Dazu wird Fredi Lang sprechen, der vielen durch seine Beiträge in „report psychologie“ in der Reihe „Psychologie und Ethik“ bekannt ist.

Und egal, wie oft Sie selbst in den sozialen Medien unterwegs sind, wie viele Apps und Messenger-Dienste Sie bereits nutzen – der Vortrag von Sabine Trepte über „Soziale Unter-stützung durch Freunde über Messenger und Face-to-Face Kommunikation“ dürfte viele neugierig machen, vielleicht auch überraschen und zur Überprüfung eigener (Vor-)Urteile führen.

Alle Workshopleiter haben wir informiert, dass unsere Mitglieder diskussionsfreudig sind und dafür die nötige Zeit bleiben muss. Wie immer sind wir gespannt auf Ihre Fragen und Beiträge.

Ab sofort können Sie sich auf unserer Landesgruppen-Webseite informieren, sich Ihr persönliches Programm zusammenstellen und sich anmelden.

Wieder aufgenommen haben wir den Programmpunkt „Willkommen im BDP“ in der Mittagspause. Dieses Angebot richtet sich an neue Mitglieder sowie alle Kolleginnen und Kolle-gen, die den BDP und die Landesgruppe besser kennen lernen möchten. Im persönlichen Kontakt stellen wir unsere Arbeit vor. Kommen Sie einfach spontan vorbei.

Wir hatten es ja bereits im Newsletter vom Mai angekündigt: Dem Wunsch vieler Mitglieder folgend möchten wir in den nächsten Jahren die Vernetzung innerhalb der Landesgruppe voranbringen. Wer Interesse daran hat, sich mit Kolleginnen und Kollegen per News group, TelKo, zum persönlichen Austausch oder auch für kleinere Projektgruppen zusammenzufinden, möge bitte einige Visitenkarten mitbringen.
Wünsche und Anregungen zu diesem Vorhaben nimmt Vorstandsmitglied Simone Bahlo jederzeit per E-Mail entgegen.

Somit bieten sich den Tag über viele Gelegenheiten zum Netzwerken, für den kollegialen Austausch und das Gespräch mit haupt- und ehrenamtlich Aktiven im BDP.

Beim gemeinsamen Ausklang mit Kaffee, Kuchen und Sekt haben Sie noch mehr Zeit, die persönlichen Gespräche zu vertiefen oder einfach weitere Mitglieder kennen zu lernen.

Termin:    Samstag, 8. Juli 2017
Ort:    SpOrt Stuttgart
Fritz-Walter-Straße 19 (im Neckarpark)
70323 Stuttgart
www.sportstuttgart.de

Ausgabe der Tagungsunterlagen:    ab 9.30 Uhr

Begrüßung und Eröffnungsveranstaltung:    10.00 Uhr

Ausklang bei Kaffee, Kuchen, Sekt:    16.00 Uhr

Die Anmeldung für den Landestag können Sie per Post (an Thordis Bethlehem, Amadeusweg 31 in 70563 Stuttgart), Fax (0711 99337291), Online-Formular oder E-Mail vornehmen.

Sie erleichtern uns die Organisation, wenn Sie sich bis zum Mittwoch, 5. Juli, anmelden.

Wir freuen uns auf die Begegnung und das Gespräch mit Ihnen am 8. Juli in Stuttgart!

Die Mitgliederversammlung der Landesgruppe findet am Samstag, 21. Oktober 2017, statt. Weitere Informationen dazu folgen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg im BDP

Thordis Bethlehem, Birgit Weinmann, Dr. Simone Bahlo, Eliane Faganello de Som und Prof. Niels Habermann