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Landestag der Psychologie

Noch 60 Tage bis zum Landestag der Psychologie: Wieviel Künstliche Intelligenz braucht die Psychologie und umgekehrt?

14.05.2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
noch sind es 60 Tage bis zum Landestag der Psychologie in Stuttgart, der in diesem Jahr unter der Überschrift „Mit Psychologie zum Erfolg“ wieder interessante Vorträge und Workshops bietet. Und da Vorfreude ja sprichwörtlich die schönste Freude ist, wollen wir Sie von jetzt an in regelmäßigen Abständen auf einzelne Themen neugierig machen. Heute:

Wie viel Künstliche Intelligenz braucht die Psychologie und umgekehrt?

Elon Musk, Firmenchef beim amerikanischen Elektroautobauer Tesla, der bekanntlich gerade mit einigen Produktionsproblemen kämpft, hat zur Beantwortung dieser Frage kürzlich einen interessanten Hinweis geliefert. Auf Twitter schrieb Musk: „Die exzessive Automatisierung bei Tesla war ein Fehler – mein Fehler, um genau zu sein. Menschen sind unterbewertet.“ Vielleicht hätte Musk  v o r  der „exzessiven Automatisierung“ den Psychologen Markus Langer von der Universität des Saarlandes oder einen US-amerikanischen Psychologenkollegen konsultieren sollen. Er hätte dadurch mehr über die Erkenntnisse der Psychologie zu Mensch-Maschine-Interaktionen erfahren können. Womöglich wäre ihm klar geworden, dass Künstliche Intelligenz (KI) ohne eine Disziplin, die seit Jahrzehnten Intelligenzforschung an Menschen betreibt, nicht auskommt.
Musk hat diese Chance – jedenfalls in der Vergangenheit – verpasst. Sie aber haben beim Landestag der Psychologie die Möglichkeit, Markus Langer – einen der Referenten  – über die spannenden Verbindungen zwischen Psychologie und Digitalisierung berichten zu hören, über Anforderungen nicht erst an künftige Generationen von Psychologinnen und Psychologen, über Chancen und Risiken, die in der KI stecken, zum Beispiel in der Personalauswahl. Sie müssen dazu nicht so informatikaffin wie Markus Langer sein, aber vielleicht kommen einige von Ihnen durch seinen Vortrag auf den Geschmack. Und wenn nicht, dann haben Sie vielleicht eine Entmystifizierung der KI erlebt und erkannt, an welchen Punkten die eigene Berufsgruppe und ihr Verband jetzt aktiv werden müssen, damit sie die weitere Entwicklung rund um die KI mitgestalten und so dazu beitragen können, einige Auswüchse zu verhindern: Frühdiagnosen von Depressionen nicht eines Tages von Robotern gestellt oder Personalentscheidungen von ihnen getroffen werden.

Zur Website des Referenten: www.uni-saarland.de/lehrstuhl/ao-psychologie/personen/msc-psych-markus-langer.html

Bleiben Sie neugierig! Wir sehen uns, so hoffen wir, beim Landestag am 14. Juli in Stuttgart. Wir informieren Sie zeitnah, wenn die Tagungs-Infos online sind.

Ihr Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg im BDP